Unterwegs im Elektroauto
Am 10.02.11 waren Lara, Edna und ich als Genius-Reporter unterwegs. Wir haben uns am Ostbahnhof getroffen und sind dann gemeinsam zu einer der beiden einzigen Wasserstoff-Tankstellen in Berlin gelaufen.
Dort haben wir Alex, ein sehr netten und witzigen Mitarbeiter von Daimler, mit seinem Brennstoffzellenauto (Mercedes-Benz F-Cell) getroffen. Alex ist mit beteiligt an der Weiterentwicklung der Brennstoffzellenautos und weiß daher so ziemlich alles über sie. Nachdem er uns sehr freundlich begrüßt hatte, ging es auch schon los. Alex machte mit uns eine Art „Rundgang“ um und durch das Brennstoffzellenauto.
Auf den ersten Blick sah dieses besondere Fahrzeug aus wie jedes andere. Auch als Alex die Motorhaube geöffnet hatte, konnten wir keine Unterschiede zu einem normalen Auto erkennen. Er erklärte uns, dass sich dort auch nicht die Brennstoffzellen befinden, sondern nur die Standardaggregate, die jedes normale Auto auch besitzt. Der eigentliche Antrieb des F-Cell Autos, die Brennstoffzellen, befinden sich in einem Zwischenraum zwischen dem Fahrerraum und dem Boden des Fahrzeugs. In der Fachsprache wird dazu deshalb auch „Sandwich-Bauweise“ gesagt. Die Entwickler von Daimler haben es so geschafft, keinen Platz im Innenraum des Autos zu verlieren.
Nach dem außergewöhnlichen und sehr spannenden Rundgang wollte Alex uns nun zeigen, wie denn so ein F-Cell Auto betankt wird. Der Tankvorgang ist nicht viel anders als bei einem „normalen Auto“. Die Zapfpistole sieht bloß etwas anders aus, da der Wasserstoff kalt und gasförmig ist. Alex startete den ganzen Vorgang, indem er an einer elektronischen Tafel seine Daten eingab und auf Start drückte. Auf der Tafel konnten wir genau verfolgen, wie sich der Tank des Brennstoffzellenautos füllte. Alex erklärte uns noch die anderen abgebildeten Daten auf der Anzeigetafel und wir stellten ihm Fragen zum Fahrzeug und zum Tankvorgang.
Nachdem das Fahrzeug betankt war, sind wir mit Alex dann auch gleich losgefahren. Edna und Lara saßen hinten und ich vorne neben Alex. Auf der Fahrt zur O2 World hatten wir dann auch genug Zeit, alle unsere Fragen zu dem F-Cell Auto zu stellen – zum Beispiel, ab wann solche Wagen auf dem Markt erscheinen werden (voraussichtlich 2015). Die Fahrt mit dem Brennstoffzellenauto werde ich auf jeden Fall nie vergessen. Es fühlte sich ganz anders an, als mit einem normalen Auto zufahren. Es war nämlich nur ein leichtes Surren zuhören.
Während der Fahrt erklärte uns Alex noch die weiteren Anzeigen im Innenraum des Fahrzeugs und was diese zu bedeuten haben. Als wir an der O2 World angekommen waren, fuhren wir noch einige Runden im Kreis, um gute Aufnahmen für das Video machen zu können. Es hat viel Spaß gemacht in diesem besonderen Wagen zu sitzen und dieses Fahrerlebnis zu genießen.
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