Unterwegs im Elektroauto
Der 10.02.2011 war ein sehr kalter Tag. Obwohl er so kalt war, hatten wir, Lara, Felix und ich eine Menge Spaß und lernten viele neue Dinge. Da vergaß man schnell, dass man nebenbei gefilmt wurde.
Alex, der bestimmt netteste Mitarbeiter von Daimler führte uns durch die Welt des F-CELL Autos, welches leider erst 2015 auf den Markt kommen wird. Ein wirklich wunderschönes und bemerkenswertes Auto. High-Technology eben. Nicht nur das Aussehen, sondern auch die niedrige Emission ist ein großer Pluspunkt für solch ein Auto. Ich lernte viel über die Technik, wie das F-CELL Auto fährt, wie viele Tankstellen es in Deutschland und Berlin ( 2 - Berlin ist die Stadt mit den meisten H²-Tankstellen) gibt, wie lange man mit einem vollgetankten Auto fahren kann und was der Unterschied zwischen einem „normalen“ und einem F-CELL Auto ist, nämlich der Antrieb, welcher aus einer Brennstoffzelle, einer Batterie und einem Elektromotor besteht .
Aber nun zum Teil, über den ich eigentlich berichten wollte, meinen Tagesablauf. Für mich ging der Tag viel zu schnell vorbei. Das Drehteam empfing uns am Ostbahnhof, von dem wir zu einer nahgelegenen Tankstelle liefen. Dort trafen wir Alex, mit dem wir ein wenig tratschten. Danach ging es auch schon los: Wir wurden vorm Auto gefilmt und durften viele Fragen stellen und bekamen spannende Antworten. Wir erfuhren, dass das F-CELL Auto reinen Wasserdampf ausstößt und keine Schadstoffe. Neu war mir auch, dass die überschüssige Wärme, die bei dem chemischen Prozess anfällt, einfach zum Heizen verwendet wird.
Nachdem wir den Teil vor dem Auto abgeschlossen hatten, fuhren wir im F-CELL Auto zur O²-Halle, vor der viel Platz für Dreharbeiten war. Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gefühlte 4 Stunden im Kreis. Im Auto führten wir das Interview fort. Es machte wahnsinnigen Spaß, in dem leisen Auto umherzufahren. Der Komfort war der gleiche, wie in einem Auto mit Verbrennungsmotor, aber das Anfahren, von 0 auf 100in nur wenigen Sekunden, war einfach klasse. Mich hätte es nicht gestört, weitere 4 Stunden im Auto zu sitzen und im Kreis zu fahren.
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